HomeAktuelles
15.01.2010 | Horizonte übernimmt Patenschaft für afrikanisches Mädchen
In Deutschland fördern wir seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche, denen prinzipiell viele Lebens- und Bildungschancen in unserem Land offen stehen. Von nun an unterstützen wir auch in einem Entwicklungsland in Afrika ganz gezielt die zweijährige Faith und deren Eltern mit einer Patenschaft und regelmäßigen Zahlungen...

Die Familie gehört zu den ärmsten des Landes, sie leben vom Landbau und wohnen in einer einfachen Lehmhütte. Möglich macht die Patenschaft  die Kinderhilfsorganisation Plan International Deutschland.

Viele Errungenschaften und der Wohlstand in den Industrienationen wären nicht möglich ohne die „Ressourcen“ der Entwicklungsländer. Des einen Freud ist leider des anderen Leid. Daher übernehmen wir gerne ein kleines Stück Verantwortung für die Leidtragenden. Und hier sind es vor allem Mädchen und Frauen, die benachteiligt sind. Häufig wird gerade Mädchen das Recht auf Bildung versagt. Ein gleichberechtigtes  Aufwachsen der Mädchen wird häufig durch traditionelle Einstellungen und Praktiken verhindert: Mädchen bekommen weniger zu essen, weniger Aufmerksamkeit, müssen härter mitarbeiten, auf medizinische Hilfe verzichten und werden oftmals Opfer von Gewalt und Menschenhandel.

Mit den finanziellen Mitteln unserer Patenschaft tragen wir bei zu den Programmzielen von Plan International. Diese sind im Wesentlichen:

¬  Verringerung der Armut, um das Überleben aller Kinder zu sichern und ihre Entwicklung zu fördern. Erreicht werden soll dies durch eine kindorientierte partizipierende Gemeindeentwicklung, in der Bildung, Gesundheit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der Landwirtschaft sowie die Stärkung von Gemeindeorganisationen im Vordergrund stehen

¬  Aufklärungskurse für Eltern, Gemeindemitgliedern und Lehrern

¬  Schulische Grundbildung für Mädchen

¬  Berufliche Förderung von Mädchen

¬  Geburtsurkunden für Mädchen

¬  Förderung in Kinder- und Jugendgruppen

¬  Sexualerziehung und Gesundheitsaufklärung

¬  Aufklärung über Missbrauch, Aids, Gefahren früher Schwangerschaften und die Folgen der weiblichen Genitalbeschneidung

Wichtig ist neben der wirtschaftlichen Förderung auch der persönliche Bezug zum Patenkind und dessen Familie. Dadurch wird eine Verbindung zwischen verschiedenen Kulturen hergestellt und fördert somit das gegenseitige Verstehen. Das Kind und deren Familie werden in der Zielgemeinde zu Botschaftern, die etwas über uns Paten erzählen können und somit den Kontakt zur wohlhabenden Welt ermöglichen. Dies stärkt das Bewusstsein der ganzen Dorfgemeinschaft für die Bedeutung der Mädchen und Jungen als Zukunftsträger.

Wenn auch Sie für die leidtragenden Kinder der Welt etwas tun möchten, wenden Sie sich bitte an

© 2010 horizonte · Wolfgang Baumgartner   Seite drucken | Impressum | AGBs | Kontakt
Webdesign, Programmierung u. CMS: Jan Schulz Webdesign Stuttgart www.0711concept.de